Linux Linux Basics Eine kleine Übersicht mit gängigen Befehlen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Für weitere Befehle: davechild_linux-command-line.pdf Befehle Zum Verbinden per SSH kann man die meisten systemeigenen Kommandozeilen/Konsolen oder externe Programm wie puTTY oder MobaXterm nutzen. Letzteres ist empfehlenswert. Für jeden Befehl oder für jedes Programm gibt es Man-Pages, also Manual-Pages / Handbücher, die man über man anzeigen lassen kann. Passwort ändern passwd Ändert das Passwort für den aktuellen User sudo Wird benutzt, um ein Programm mit Adminrechten auszuführen oder um in einen anderen Benutzer zu wechseln sudo Programm mit Adminrechten ausführen sudo !! Wenn der zuvor ausgeführte Befehl nochmal als sudo ausgeführt werden soll sudo su Wechselt in den Root-Nutzer su Wechselt in den angegebene Benutzeraccount. Passwort für den Account wird benötigt Navigation und System Die folgenden Befehle funktionieren in Ubuntu. Man kann mit TAB eine Autovervollständigung des eingegebenen Pfades oder Dateinamens ausführen. Gibt man zum Beispiel cd ein und drückt dann zwei Mal TAB, werden die möglichen Ordner angezeigt. Nicht bei cd Wechselt in den angegebenen Ordner, der sich in der momentanen Ebene befindet. cd / Wechselt in den angegebene Ordner, beginnt aber im Wurzelverzeichnis cd .. Wechselt eine Ordnerebene höher/zurück cd oder cd ~ Wechselt in das Home-Verzeichnis des angemeldeten Users ll (Kurzform für den Befehl ls -l) Listet den Ordnerinhalt als Liste mit zusätzlichen Informationen auf ls oder dir Anzeigen des Ordnerinhalts. ls ist besser pwd Zeigt an in welchem Pfad man sich gerade befindet who -a Zeigt alle offenen Anmeldungen an. tty sind alle "echten" Konsolen, pts sind Pseudokonsolen whoami Zeigt den eigenen Benutzernamen an df -h Zeigt die Speicherbelegung an. Paramaeter  -h zeigt den Speicher leicht lesbar (human readable) an lsblk Listet alle angeschlossenen Laufwerke/Datenträger und ihre Hardwarepfade an blkid Listet alle angeschlossenen Laufwerke/Datenträger und ihre UUIDs, Label, Types und weitere technischen Informationen an Programme installieren und deinstallieren APT bze. APTITUDE funktioniert nur bei Ubuntu/Debian-Distributionen. Arch nutzt PacMan. sudo apt install oder sudo apt-get install Installiert das gewünschte Programm. sudo bedeutet, dass man die Installation mit Adminrechten ausführt. apt ist der Paketmanager in Debian-Distributionen wie Ubuntu. Wenn man apt als Befehl benutzt, sieht man den Downloadfortschritt. sudo apt remove Deinstalliert ein Paket. Es können auch mehrere Pakete, getrennt durch ein Leerzeichen, deinstalliert werden sudo apt autoremove Löscht nicht mehr benötigte Installationsdateien und Abhängigkeiten sudo apt purge Deinstalliert ein Paket samt Konfigurationsdateien Dateioperationen mkdir Erstellt einen Ordner an der aktuellen Position. Man kann aber auch einen Pfad vor dem Namen angeben rmdir Löscht einen leeren Ordner rm -rf Löscht eine Ordner samt Inhalt. Vorsichtig verwenden! rm Löscht eine Datei cat Zeigt den Inhalt einer Datei an. nano Öffnet die Datei mit dem Programm Nano um sie zu bearbeiten. Wenn die Datei nicht existiert, wird sie angelegt. Ein alternativer Editor wäre vi oder vim. mv "Move", wird verwendet um einen Ordner oder eine Datei umzubenennen cp "Copy", wird verwendet um eine Datei zu kopieren. Nützlich um z. B. Backups von Konfig-Dateien zu erstellen Weitere Shortcuts kann man hier nachlesen. Nützliche Programme nano Intuitiver (als vi/vim) Texteditor. Befehl: nano Bei Ubuntu meist vorinstalliert. Strg+O Speichern Strg+X Beenden Strg+K Zeile löschen Strg+W Suchen Alt+W Nächstes Suchergebnis htop Befehl: htop Muss meinst nachinstalliert werden. hübschere Version des Programms top. Für Monitoring, ähnlich wie der Windows Taskmanager. Beenden mit F10. nmon Befehl: nmon Muss meist nachinstalliert werden. Monitoring Tool bei dem man verschiedene Werte an und ausschalten kann. Beenden mit q. Startbildschirm Ansicht nach dem Drücken der Tasten c (CPU-Auslastung), d (Datenträgerauslastung) und n (Netzwerkverkehr) Netzwerk-Tools netstat -tulpen Listet alle geöffneten Ports, IP und Protokoll auf. Das Programm ist netstat und -tulpen sind spezielle Parameter aneinandergereiht. -t --> TCP Ports -u --> UDP Ports -l --> Listening Sockets (lauschende Ports) anzeigen -p --> Programm-ID -e --> erweiterte Details anzeigen -n --> Numerische Adressen anzeigen anstatt Hostnamen ping Prüft ob eine Adresse erreichbar ist.  Nicht alle Zieladressen reagieren auf  Ping nslookup Überprüft für eine FQDN welche IP hinterlegt ist und andersherum tcpdump Überwachen aller TCP-, UDP- und ICMP-Pakete. Kann bei längerer Ausführung zu sehr hoher Systemauslastung führen